Monday, 22/1/2018 | 2:20 UTC+0
Eltern in Leipzig.

Zwei Schulen werden Asylbewerberunterkunft

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Das ehemalige Gebäude der 3. Schule in der Leipziger Scharnhorststraße und das alte Gebäude der Pablo-Neruda-Schule in der Leipziger Tarostraße werden Asylbewerberunterkünfte. Das teilte die Stadtverwaltung heute in einer Pressemitteilung mit. Im ehemaligen Haus der 3. Schule sollen bis zu 200 Personen wohnen, in der Pablo-Neruda-Schule bis zu 150. Bereits ab August sollen die Asylbewerber einziehen.

In zwei Informationsveranstaltungen will Bürgermeister Thomas Fabian (SPD) die Anwohner informieren. Zur Nutzung des Gebäudes in der Scharnhorststraße am 7. Juli 2015 um 19 Uhr im Speiseraum der neuen 3. Schule, Scharnhorststraße 24. Für das Gebäude in der Tarostraße 6 am Donnerstag, den 9. Juli 2015, ab 19 Uhr in der Aula des Reclamgymnasiums, Tarostraße 4.

„Die Nutzung eines Schulgebäudes für die Unterbringung von Flüchtlingen ist eine Notvariante und zeitlich befristet. Diese vorübergehende Nutzung wird nicht zu einer Verzögerung der geplanten Baumaßnahmen für schulische Zwecke führen“, so Bürgermeister Fabian. „Ich bin überzeugt, dass es uns allen gemeinsam gelingt, dazu beizutragen, dass die Flüchtlinge in Leipzig gut ankommen.“

Die Unterbringung von Asylbewerbern ist eine Pflichtaufgabe der Kommune. Die Zuweisung der Flüchtlinge nach Leipzig erfolgt nach einem festgelegten Schlüssel durch die Zentrale Ausländerbehörde Chemnitz. Die Zahl der nach Leipzig zugewiesenen Flüchtlinge hat sich in den letzten Jahren erhöht. Waren es 2011 noch 285 Personen, die nach Leipzig zugewiesen wurden, so sind es in diesem Jahr 3000 Flüchtlinge.

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